Am 22. August 2004 wird das Munch-Museum in Oslo zum Schauplatz eines der spektakulärsten Kunstdiebstähle Europas: Bewaffnete Räuber reißen Edvard Munchs Meisterwerke "Der Schrei" und "Madonna" von den Wänden und entkommen in nur fünf Minuten. Die Ermittlungen führen die Polizei in die Abgründe der norwegischen Unterwelt, zu skrupellosen Banden, cleveren Informanten und einem genialen Drahtzieher: David Toska. Die Kriminalbeamten geraten unter enormen Druck. Nach monatelanger Jagd, internationalen Fahndungen und einem geheimen Deal tauchen die Gemälde schließlich wieder auf, schwer beschädigt, aber unersetzbar. Der Fall verändert nicht nur die Sicherheitsstandards in Museen, sondern ist ein Lehrstück für die Herausforderungen moderner Verbrechensbekämpfung.