Risiko erkannt, Risiko nicht gebannt Vor drei Wochen hat der REPORT gemeinsam mit der Tageszeitung "Der Standard" eine Sicherheitslücke im Parlament aufgedeckt: mehrere Mitarbeiter von FPÖ-Abgeordneten werden auf Grund ihrer Nähe zu den rechtsextremen Identitären vom Verfassungsschutz beobachtet. Die anderen Parteien sehen darin ein großes Sicherheitsrisiko, haben parlamentarische Mitarbeiter doch Zugang zu hochsensiblen Bereichen und Daten. Dennoch wollen sie keine Sicherheitsüberprüfungen einführen. In Deutschland wäre so etwas undenkbar. Patrick Gruska und Emanuel Liedl sehen sich an, warum die Parteien diese Sicherheitslücke nicht schließen wollen. Ungarn: Aufbruchstimmung nach dem Machtwechsel Mit dem Amtsantritt von Peter Magyar hat Ungarn wieder einen Pro-Europäer als Ministerpräsidenten. Wohin bewegt sich das Land nach 16 Jahren unter Viktor Orbán – und kann sein Nachfolger den versprochenen "Regimewechsel" wirklich umsetzen? Ungarn-Korrespondent Paul Krisai war im Land unterwegs: In Südungarn hoffen die Menschen in der Kleinstadt Komló auf die Wiedereröffnung einer Nebenbahn, die unter Orbán zugunsten des Autoverkehrs stillgelegt wurde, ein Journalist einer regierungskritischen Regionalzeitung in der Stadt Pécs hofft auf die Wiedergeburt der freien, unabhängigen Presse. Und wie legt Magyar seine Migrationspolitik an? Dazu Live im Studio zu Gast: Péter Techet, Jurist und Historiker, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa Gut geschützt? Seit Jahren gilt die Gegend rund um die Wiener U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße in der Nähe des Westbahnhofs als Brennpunkt der offenen Drogenszene. Direkt gegenüber der Station befindet sich ein Suchthilfezentrum für Drogenabhängige. Anfang Mai wurde eine Schutzzone eingerichtet. Sie soll der Polizei ermöglichen, gezielter gegen den Drogenhandel vorzugehen und die Situation vor Ort zu entschärfen. Auch in Graz gibt es seit einigen Jahren eine Schutzzone im Volksgartenpark. Doch wie wirksam sind solche Maßnahmen tatsächlich? Können Schutzzonen den Drogenhandel nachhaltig eindämmen oder verdrängen sie das Problem lediglich in andere Stadtteile? Sophie-Kristin Hausberger und Alexandra Nöbauer haben recherchiert.